Vera Trachsel

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Die Landschaft steht im Zentrum meiner künstlerischen Praxis als ein Feld des Experimentierens. Einerseits erscheint sie als Figur (als eigenständiges Gegenüber) mit eigener Handlungsmacht, die unabhängig vom Menschen existiert; andererseits fungiert sie als imaginärer Raum, in dem menschliche und nicht-menschliche Ereignisse stattfinden und Beziehungen entstehen und erfahren werden.
Was sind unsere Bedürfnisse in Bezug auf Landschaft? Welche Spuren hinterlassen unsere Handlungen? Welche Arten von Beziehungen pflegen wir zur „natürlichen“ Landschaft?
Meine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Objekt, Malerei, Zeichnung und Installation. Die meist fragilen Arbeiten sind stets von einer performativen Kraft begleitet, die nie absolut ist, sondern offen und einladend bleibt — sie nimmt Raum ein und gibt zugleich Raum. Mich interessiert die Intensität flüchtiger Situationen, die sich ständig im Wandel befinden.

Bio/CV: 

Vera Trachsel (*1988, she/her) is a visual artist based in Biel/Bienne (she grew up between Ticino and Emmental). She studied at the HKB in Bern, where she completed a Master’s degree in Contemporary Arts Practice in 2015.

She has participated in numerous group and solo exhibitions north and south of the Alps. In 2016, her work was awarded the Prix Kunstverein; in 2018, with the Manor Prize of Cantone Ticino; and in 2021, the Aeschlimann-Corti Förderpreis (Bern). In 2025 she was in residency at the Cité Internationale des Arts in Paris (2025). Between 2021 and 2023, she co-curated the off-space espace libre Visarte Biel/Bienne together with Beth Dillon. For many years now, she has been taking care of various gardens and seeks to weave connections between gardening and her studio practice.

Foto credits: Simone Haug, 

"Where do you go when you close your eyes", 2025

www.veratrachsel.ch