Tobs und NMB müssen bluten

BT online 25.09.2015

Tobs und NMB müssen bluten

Biel Das Parlament hat gestern entschieden, dass auch bei der Kultur gespart werden muss. Ein Schock für die zahlreichen Vertreter des Theater Orchester Biel Solothurn (Tobs), die die Debatte in der Burg verfolgten. Trotz Gegenwehr der Linken folgte die Mehrheit des Stadtrats dem Vorschlag des Gemeinderats nicht, das Tobs vor dem Rotstift zu verschonen. Eine bürgerliche Motion, die eine Subventionskürzung um 360 000 Franken forderte, wurde nach intensiver und langer Debatte angenommen. Eine herbe Enttäuschung nicht nur für Kulturdirektor Cédric Némitz, sondern vor allem für das Tobs selbst. Intendant Dieter Kaegi zeigte sich enttäuscht über den «Dämpfer», der die Zukunft des Theater Orchesters ernsthaft in Frage stellte. Enttäuscht ist Kaegi auch, dass ausgerechnet die FDP sich für die Kürzung starkmachte, da diese Partei die meistvertretene in den Zuschauerreihen des Tobs sei. «Die FDP hat quasi ihre eigenen Wähler verraten», sagte Kaegi.

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